Der Hugo ist längst mehr als nur ein Trendgetränk. Mit seiner leichten, frischen Art hat er sich einen festen Platz in Bars, Restaurants und auf heimischen Terrassen erobert. Die Kombination aus Prosecco, Holunderblütensirup, Minze und Limette macht ihn zum idealen Begleiter für warme Tage.
Doch woher kommt der Hugo eigentlich, wie gelingt er perfekt und welche Variationen gibt es?
Herkunft: Wie ist der Hugo entstanden?
Der Hugo ist ein vergleichsweise junges Getränk. Er wurde Anfang der 2000er-Jahre in Südtirol von einem Barkeeper erfunden. Ursprünglich war er als Alternative zum klassischen Aperol Spritz gedacht.
Die Idee: ein leichter, weniger bitterer Aperitif mit floralen und frischen Noten. Statt Bitterlikör setzte man auf Holunderblütensirup – und traf damit genau den Geschmack vieler Genießer.
Heute ist der Hugo besonders im deutschsprachigen Raum und in Italien ein beliebter Sommerdrink.
Was macht den Hugo so besonders?
Der Hugo überzeugt durch seine Balance aus:
- Frische
- leichter Süße
- feiner Säure
- spritziger Leichtigkeit
Er ist weniger alkoholisch und weniger bitter als viele klassische Aperitifs und dadurch besonders zugänglich.




Klassisches Hugo-Rezept
Zutaten (für 1 Glas):
- 150 ml Prosecco
- 100 ml Mineralwasser (spritzig)
- 2 cl Holunderblütensirup
- frische Minzblätter
- 1–2 Limettenscheiben
- Eiswürfel
Zubereitung:
Ein großes Weinglas mit Eiswürfeln füllen.
Holunderblütensirup hineingeben, anschließend Prosecco und Mineralwasser hinzufügen.
Mit Limettenscheiben und frischer Minze garnieren und vorsichtig umrühren.
Rezeptvariationen
Der Hugo lässt sich leicht abwandeln und an den eigenen Geschmack anpassen:
Hugo alkoholfrei:
Prosecco durch alkoholfreien Sekt oder mehr Mineralwasser ersetzen
Beeren-Hugo:
Mit frischen Himbeeren oder Erdbeeren verfeinern
Zitrus-Hugo:
Mit Zitrone oder Grapefruit statt Limette für mehr Frische
Kräuter-Hugo:
Mit Basilikum oder Rosmarin statt Minze für eine besondere Note



Wann genießt man Hugo am besten?
Der Hugo ist ein typischer Aperitif und passt besonders gut zu:
- warmen Sommerabenden
- Gartenpartys
- entspannten Treffen mit Freunden
- leichten Vorspeisen
Durch seine Frische eignet er sich ideal als Einstieg in einen gelungenen Abend.
Selber mischen oder fertig kaufen? – Vorteile & Nachteile
| Selber mischen | Fertig kaufen |
|---|---|
| Individuell anpassbar (Süße, Alkohol, Zutaten) | Schnell und unkompliziert |
| Frischer Geschmack | Immer gleichbleibende Qualität |
| Hochwertige Zutaten frei wählbar | Kein Vorbereitungsaufwand |
| Perfekt für Gäste und besondere Anlässe | Ideal für unterwegs |
| Etwas mehr Aufwand | Weniger flexibel im Geschmack |
Was passt gut zum Hugo?
Der Hugo harmoniert besonders gut mit leichten und frischen Speisen:
- Antipasti
- Bruschetta
- Salate
- Fischgerichte
- Meeresfrüchte
- leichte Snacks wie Nüsse oder Oliven
Auch zu mildem Käse oder sommerlichen Desserts ist er eine gute Wahl.
Tipps für den perfekten Hugo
- gut gekühlte Zutaten verwenden
- frische Minze leicht andrücken für mehr Aroma
- nicht zu stark umrühren, damit die Kohlensäure erhalten bleibt
- hochwertiger Prosecco macht einen deutlichen Unterschied
Fazit
Der Hugo ist ein moderner Klassiker, der durch seine Leichtigkeit und Frische überzeugt. Er ist einfach zuzubereiten, vielseitig variierbar und passt perfekt zu entspannten Momenten.
Ob selbst gemixt oder fertig gekauft – der Hugo ist der ideale Sommerdrink für Genießer.

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